Laut Urteil des Bundessozialgerichts vom 29.03.2022 ist eine rückwirkende Änderung des Statusfeststellungsbescheids wegen geänderter Verhältnisse möglich. Bei einem Feststellungsbescheid hinsichtlich des sozialversicherungsrechtlichen Status des GmbH-Geschäftsführers handelt es sich um einen Verwaltungsakt mit Dauerwirkung. Er ist mit Wirkung vom Zeitpunkt der Änderung der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse aufzuheben, soweit sich diese seit dessen Erlaß wesentlich geändert...

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In seinem Urteil vom 09.06.2021 hat das FG Düsseldorf einen Rechtsstreit einer GmbH mit dem Finanzamt hinsichtlich der Pensionszusagen an die beiden alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführer der GmbH entschieden. Anlaß des Rechtsstreits war neben dem vermeintlichen Verstoß der Pensionszusage gegen das Eindeutigkeitsgebot eine verdeckte Gewinnausschüttung wegen vorzeitigem Bezugs vor Vollendung des 60. Lebensjahres....

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am in Geschäftsführer Steuerrecht

Das Gehalt der Geschäftsführer steht regelmäßig im Mittelpunkt einer Betriebsprüfung bei der GmbH. Diesbezüglich gibt es zahlreiche Regeln, die sich zum größten Teil im Rahmen der Rechtsprechung des BFH entwickelt haben. Gerade bei mittelständischen GmbHs mit einem oder wenigen geschäftsführenden Gesellschaftern und hohen Gehältern ist die Angemessenheit des Geschäftsführergehalts häufig umstritten. Beim beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer kommen...

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Laut Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 29.03.2022 hat der Statusfeststellungsbescheid der Deutschen Rentenversicherung hinsichtlich des sozialversicherungsrechtlichen Status des GmbH-Geschäftsführers eine sog. Doppel- oder Mischwirkung. Der Geschäftsführer ist objektiv betrachtet sowohl begünstigt als auch belastet. Ist der Statusfeststellungsbescheid unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Interesses der Betroffenen an der Rücknahme als “nicht begünstigend” i.S.d. des § 44 SGB...

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am in Steuerrecht

Aus der Regelung in § 22 Abs. 3 UmwStG ergeben sich im Falle der Einbringung eines Einzelunternehmens in eine GmbH für den Einbringenden diverse Nachweispflichten gegenüber dem Finanzamt. Diese Nachweispflichten treffen auch die Einbringenden im Falle der Einbringung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) in eine GmbH oder bei Umwandlung einer Personengesellschaft in eine GmbH....

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am in Steuerrecht

Im Falle einer Umwandlung eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft in eine GmbH ist das Bewertungswahlrecht der übernehmenden Gesellschaft gem. § 20 ff UmwStG ein zentraler Baustein der Umstrukturierung. Grundsätzlich muss die übernehmende GmbH das eingebrachte Betriebsvermögen mit dem gemeinen Wert ansetzen. Auf Antrag kann sie das eingebrachte Vermögen auch mit den fortgeführten Buchwerten oder mit...

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Die Einbringung der Besitzgesellschaft in die Betriebs-GmbH ist eine beliebte Gestaltung zur Beendigung einer Betriebsaufspaltung. Dies ist möglich durch Verschmelzung, wenn die Besitzgesellschaft eine im Handelsregister eingetragene Personengesellschaft im Sinne von § 3 UmwG ist. Handelt es sich bei dem Besitzunternehmen um ein im Handelsregister eingetragenes Einzelunternehmen, ist die Ausgliederung gem. § 123 Abs. 3...

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am in Allgemein

Die Koalitionsparteien der Bundesregierung haben sich am 23. März 2022 auf ein Paket mit Maßnahmen zum Umgang mit den hohen Energiekosten geeinigt. Infolge des Krieges in der Ukraine sind die Preise für Energie, Lebensmittel und zahlreiche Rohstoffe drastisch gestiegen. Diese Preisanstiege sind für die Bürger in ganz Europa schon jetzt zu einer großen finanziellen Belastung...

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