Stichwörter: : "Geschäftsführergehalt"

am in Geschäftsführer

Die Tantieme gehört zum steuerpflichtigen Arbeitslohn der Geschäftsführer und somit zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit i.S.d. § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Die Besteuerung erfolgt grundsätzlich in dem Jahr, in dem die Tantieme dem Geschäftsführer zufließt. Nach ständiger Rechtsprechung des BFH tritt der Zufluss mit der Erlangung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht ein, d.h. in...

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Eine unverhältnismäßig hohe Geschäftsführervergütung einer gemeinnützigen Körperschaft kann eine Mittelfehlverwendung sein und zum Wegfall des Status der Gemeinnützigkeit führen. Dies hat der BFH in seinem Urteil vom 12.03.2020 nunmehr bestätigt. Zur Feststellung von Mittelfehlverwendungen durch ein überhöhtes Gehalt der Geschäftsführer einer gemeinnützigen Körperschaft sind die Grundsätze der verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) zu berücksichtigen. Maßstab eines externen...

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Liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung bei vertragswidriger privater Kfz-Nutzung durch den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH vor, ist der gewährte Vorteil nach Fremdvergleichsmaßstäben mit dem gemeinen Wert der Nutzungsüberlassung zuzüglich eines angemessenen Gewinnaufschlags zu bewerten. Eine Bewertung des Vorteils mit 1% des Pkw-Listenpreises kommt nicht in Betracht. Gleiches gilt bei vertragswidriger Kfz-Nutzung des Geschäftsführers und Ehemanns der...

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am in Geschäftsführer Steuerrecht

Bezieht der Geschäftsführer einer GmbH Gehalt und Pension gleichzeitig, führt das nach BFH-Rechtsprechung regelmäßig zur verdeckten Gewinnausschüttung. Teilweise vertritt die Literatur hierzu eine andere Auffassung. Das SG Münster testet die BFH-Rechtsprechung mit einem neuen Urteil vom 25.07.2019, gegen das Revision eingelegt wurde. Das Verfahren ist beim BFH anhängig unter dem Az. I R 41/19....

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am in Geschäftsführer

Kredite sind ein fester Bestandteil des geschäftlichen oder beruflichen Alltags selbständiger Unternehmer und Freiberufler. Unternehmer- bzw. Firmenkredite werden wie Kredite an Privatleute nur nach vorheriger Überprüfung der Bonität anhand einer sog. Selbstauskunft vergeben. Während Angestellte in einem Unternehmen regelmäßig die letzten Gehaltsbescheinigungen beilegen, müssen selbständige Unternehmer und Freiberufler die Basis ihrer Einkommensquelle durch Bilanzen bzw....

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