Kategorie "Steuerrecht"

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Das FG München hat am 09.03.2021 den Rechtsstreit eines Sachverständigen mit seinem Finanzamt hinsichtlich der Abzugsbeschränkung bei den Leasingkosten für einen Lamborghini Aventador als Firmenwagen entschieden. Darüber hinaus ist das Urteil des FG München eine Anleitung für Unternehmen und ihre Steuerberater, worauf man bei “zweifelhaften Betriebsausgaben” achten muss. Es behandelt neben der Abzugsbeschränkung bei den...

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Nachdem das BVerfG die lange praktizierte Methode zur Berechnung der Grundsteuer auf Basis der Einheitswerte aus den Jahren 1935 bzw. 1964 für verfassungswidrig erklärte und den Gesetzgeber aufforderte, bis Ende 2019 eine Grundsteuerreform aufgefordert hatte, folgt nun in 2022 die Umsetzung in der Praxis. Die Grundsteuerreform 2022 verpflichtet jeden, der am 01. Januar 2022 Eigentümer...

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Ist die Buchführung und/oder Kassenführung eines Unternehmens wegen erheblicher materieller und formeller Mängel nicht ordnungsgemäß, eröffnet dieser Umstand dem Finanzamt die Möglichkeit einer Hinzuschätzung von Umsätzen wegen mangelhafter Buchführung. Das Finanzamt genießt bei der Wahl der Schätzungsmethode einen weiten Spielraum. Allerdings müssen die gewonnenen Ergebnisse aus der Schätzung schlüssig, wirtschaftlich möglich und vernünftig sein. Wie...

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Der Investitionsabzugsbetrag gem. § 7g EStG war ein Bestandteil der Unternehmenssteuerreform 2008 zur steuerlichen Begünstigung geplanter Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Bildung des Investitionsabzugsbetrags ist für neue oder gebrauchte abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens möglich, die innerhalb eines 3-jährigen Investitionszeitraums angeschafft oder hergestellt werden. Die Wirtschaftsgüter müssen dann mindestens bis zum Ende des dem...

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Es existiert kein Rechtssatz, wonach eine inkongruente Gewinnausschüttung grundsätzlich einen Mißbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne von § 42 Abs. 1 S . 1 AO darstellt. Nach § 29 Abs. 3 S. 1 GmbHG erfolgen Gewinnausschüttungenan die Gesellschafter einer GmbH zwar grundsätzlich nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile, also quotal bzw. kongruent. Allerdings ist die Möglichkeit einer inkongruenten Gewinnausschüttung...

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Die erweiterte Kürzung des Gewerbeertrages nach § 9 Nr. 1 S. 3 und 4 GewStG ist eine zentrale steuerliche Bestimmung für Grundstücks- und Wohnungsunternehmen. Auf Antrag und unabhängig von ihrer Rechtsform können sie bei der Ermittlung des gewerbesteuerpflichtigen Gewerbeertrags den auf die Grundstücksüberlassung entfallenden Gewerbeertrag kürzen. Damit kann idealerweise eine Freistellung des gesamten Gewerbeertrages von...

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