Aus dem Beck-Verlag erscheint eine neuartige Fachzeitschrift zum Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht mit dem Kurznamen GWR. Das Ziel ist eine aktuelle und praxisorientierte Information im Überblick über wichtige Entscheidungen im Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht im Turnus von 2 Wochen.

Zeitschrift zum Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht

Manche werden sagen: „Schon wieder eine neue Zeitschrift, die man sowieso alle nicht mehr lesen kann, es sei denn, man hat sonst nichts zu tun“. Das neue an dieser Zeitschrift ist jedoch der parallel erscheinende E-Letter und die dazu gehörige Datenbank, die im Abopreis für 3 User in Höhe von 198 € jährlich inbegriffen ist. Nutzer des beck-online Fachmoduls Handels- und Gesellschaftsrecht erhalten die Zeitschrift zum Vorzugspreis von 140 € jährlich. Abonnenten erhalten die Inhalte der Zeitschrift schon einige Tage vorab per e-mail mit Zugriff auf die Datenbank, wo man direkt auf den Volltext der Entscheidung und die entsprechenden Normen zugreifen kann. Ferner gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur zum Thema.

Der erste Beitrag in der Ausgabe 1/2009 lässt sich schon gut lesen. Hier geht es um die ersten Entscheidungen des BGH zum MoMiG, erläutert von Prof. Dr. Wulf Goette, Vorsitzender Richter am BGH. Von Prof. Goette stammt auch das Fachbuch zur Einführung in das neue GmbH- Recht.

Im Beitrag wird erörtert, dass die bisherigen Rechtsprechungsregeln zu §§ 30, 31 GmbHG und zum Eigenkapitalersatz für alle Altfälle (das sind die Fälle, in denen der Insolvenzantrag für eine GmbH vor dem 01.10.2008 gestellt wurde) weiterhin gelten. Das neue Recht des MoMiG hingegen gilt für alle Fälle, in denen der Insolvenzantrag für eine GmbH nach dem 01.10.2008 gestellt wurde.

Auch der zweite Beitrag von RA Dr. Eilers zum Thema der „Debt Equitiy Swaps“ hat großen aktuellen Bezug. Hier wird erläutert, wie bestehende Verbindlichkeiten einer GmbH in Eigenkapital umgewandelt werden können, um bilanzielle Überschuldung zu beseitigen.