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	<description>GmbH - Praxis, Nachrichten und Kommentare</description>
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		<title>Drei Jahre Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&#228;nkt)</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 14:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor nunmehr drei Jahren wurde die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&#228;nkt) als neue Rechtsformvariante der GmbH eingef&#252;hrt und das ist Anla&#223; genug, um einen Statusbericht zu erstellen. Was hat die sog. Mini-GmbH gebracht, wer setzt die neue Rechtsform ein und wo liegen die Vor- und Nachteile? Startschu&#223; f&#252;r die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&#228;nkt) war mit Inkrafttreten des sog. Gesetzes zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Vor nunmehr drei Jahren wurde die <strong>Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt)</strong> als neue Rechtsformvariante der GmbH eingef&uuml;hrt und das <a href='http://atlantic-drugs.net/products/viagra.htm'>ist</a> Anla&szlig; genug, um einen Statusbericht zu erstellen. Was hat die sog. Mini-GmbH gebracht, wer setzt die neue Rechtsform ein und wo liegen die Vor- und Nachteile? <span id="more-598"></span></p>
<p>Startschu&szlig; f&uuml;r die <a title="Unternehmergesellschaft - haftungsbeschr&auml;nkt" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/46-gmbh-unternehmergesellschaft" target="_blank">Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt)</a> war mit Inkrafttreten des sog. Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bek&auml;mpfung von Missbr&auml;uchen (= MoMiG) am 01.11.2008. Es handelte sich um die bis dahin umfangreichste <a title="GmbH-Reform 2008" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/69-gmbh-reform-2008" target="_blank">Reform des GmbH-Rechts</a>, die im wesentlichen die Erleichterung und Beschleunigung von Unternehmensgr&uuml;ndungen in der Rechtsform der GmbH bezweckte. Bestandteil dieser GmbH-Reform war die Einf&uuml;hrung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt) als Vorstufe zur <a title="GmbH" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/95-gmbh-ueberblick-vorteile-nachteile" target="_blank">GmbH</a>, die schon im Vorfeld unter diversen Arbeitstiteln gef&uuml;hrt wurde, darunter &#8220;1-Euro-GmbH&#8221; oder auch &#8220;Mini-GmbH&#8221;.</p>
<p>Bereits <a title="Unternehmergesellschaft - haftungsbeschr&auml;nkt" href="http://blogmbh.de/index.php/unternehmergesellschaft/rueckblick-auf-1-jahr-unternehmergesellschaft/158/">nach einem Jahr &#8220;Unternehmergesellschaft-haftungsbeschr&auml;nkt&#8221;</a> zeichnete sich ab, dass die Rechtsfom in der Praxis angenommen wurde. Schon bis zum Jahresende 2008 erfolgten mehr als 1.000 Neugr&uuml;ndungen in der neuen Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt) und der Trend weg von der Limited hin zur Mini-GmbH setzte sich auch in 2009 umgebremst fort. Zum Ende des Jahres 2009 waren es bereits rund 20.000 <a title="Unternehmensgr&uuml;ndung" href="http://www.finasco.de/index.php/unternehmensgruendung" target="_blank">Unternehmensgr&uuml;ndungen</a> in der Rechtsform der Unternehmergesellschaft (UG), begleitet von zahlreichen Informationsangeboten im Internet, darunter auch das von mir selbst betreute <a title="GmbH-Recht" href="http://www.gmbh2null.de/ug/" target="_blank">Info-Portal GmbH 2.0</a>. Das Institut f&uuml;r Rechtstatsachenforschung zum Deutschen und Europ&auml;ischen Unternehmensrecht in Jena ver&ouml;ffentlicht im Rahmen des <a title="Forschungsprojekt Unternehmergesellschaft" href="http://www.rewi.uni-jena.de/Forschungsprojekt_Unternehmergesellschaft-page-15120.html" target="_blank">Forschungsprojekts Unternehmergesellschaft </a>j&auml;hrlich die neuesten Zahlen und z&auml;hlte zum 28.02.2011 bereits mehr als 47.000 Unternehmergesellschaften in Deutschland. Die Bundesl&auml;nder Nordrhein-Westfalen und <a title="Bayern" href="http://www.bayernfocus.com/" target="_blank">Bayern</a> &#8211; hier vor allem die St&auml;dte gro&szlig;en St&auml;dte wie M&uuml;nchen, N&uuml;rnberg und W&uuml;rzburg  &#8211; f&uuml;hren die Liste mit den meisten Gr&uuml;ndungen in der Rechtsform der Unternehmergesellschaft an. Sehr interessant sind hierbei auch die Zahlen der Unternehmergesellschaften, die als sog. Komplement&auml;r innerhalb einer <a title="UG &amp; Co. KG" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/68-ug-co-kg" target="_blank">UG &amp; Co. KG</a> eingesetzt werden.</p>
<p>Inzwischen sind die <a title="Unternehmergesellschaft Besonderheiten" href="http://www.gmbh2null.de/ug/besonderheiten" target="_blank">Besonderheiten der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt)</a> in der Praxis bekannt, die sich im wesentlichen wie folgt definieren lassen:</p>
<ul>
<li>reduziertes Mindest-Stammkapital (ab 1 Euro),</li>
<li>geringere Gr&uuml;ndungskosten,</li>
<li>Haftungsbeschr&auml;nkung mit Eintragung ins Handelsregister und</li>
<li>Verpflichtung zur R&uuml;cklagenbildung aus Gewinnen.</li>
</ul>
<p>Die <a title="UG Limited" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/55-unternehmergesellschaft-limited" target="_blank">Vorteile der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt) gegen&uuml;ber der Limited</a> sind doch sehr deutlich, insbesondere der Unternehmenssitz in Gro&szlig;-Britannien und die Pflicht zur doppelten Rechnungslegung.</p>
<p>Die anf&auml;ngliche Sorge, da&szlig; massenweise 1-Euro-GmbHs gegr&uuml;ndet werden, hat sich in der Praxis nicht best&auml;tigt. Die meisten Unternehmergesellschaften werden mit einem <a title="Mini-GmbH Stammkapital" href="http://www.gmbh2null.de/ug/stammkapital/53-reduziertes-stammkapital" target="_blank">anf&auml;nglichen Stammkapital in H&ouml;he von 1.000 Euro</a> ausgestattet, das voll eingezahlt werden muss. Hiermit sind zumindest die <a title="GmbH Gr&uuml;ndungskosten" href="http://www.gmbh2null.de/ug/gruendung/56-gruendungskosten-unternehmergesellschaft" target="_blank">Gr&uuml;ndungskosten abgedeckt</a> und ein kleines Budget f&uuml;r weitere Betriebsausgaben, die &uuml;blicherweise bei einem Startup anfallen, z.B. Visitenkarten, B&uuml;robedarf, Telefon und andere kleinere Anschaffungen.</p>
<p>Nicht &uuml;berraschend ist jedoch das Imageproblem, das mit der Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt) zumeist verbunden ist. Die in der Praxis meist geringe Kapitalausstattung und der <a title="Rechtsformzusatz haftungsbeschr&auml;nkt" href="http://www.gmbh2null.de/ug/besonderheiten/62-rechtsformzusatz-haftungsbeschraenkt" target="_blank">Rechtsformzusatz &#8220;haftungsbeschr&auml;nkt&#8221;</a> machen es mehr als deutlich, da&szlig; hier im Ernstfall nicht viel zu holen ist. <a title="Kredit f&uuml;r Selbst&auml;ndige" href="http://www.finasco.de/index.php/kredit/110-kredit" target="_blank">Kredite bei Banken</a> oder Lieferanten sind eher schwierig zu erlangen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Keine GmbH &amp; Co. KG f&#252;r Freiberufler</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 14:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
				<category><![CDATA[GmbH & Co. KG]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rechtsform der GmbH &#38; Co. KG ist nach aktueller Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18.07.2011 f&#252;r Rechtsanwaltsgesellschaften nicht geeignet. Die Gr&#252;ndung eines Unternehmens in der Rechtsform einer KG setzt voraus, da&#223; der Unternehmenszweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist. Das ist gem. § 1 Abs. 2 HGB dann der Fall, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Rechtsform der <strong>GmbH &amp; Co. KG </strong>ist nach aktueller Entscheidung des <a href="http://dejure.org/dienste/internet2?juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=57359&amp;pos=0&amp;anz=1" rel="nofollow">Bundesgerichtshofs</a> <img src="http://j.dejure.org/jcg/pdf.gif" alt="" /> vom 18.07.2011 <strong>f&uuml;r Rechtsanwaltsgesellschaften nicht geeignet</strong>. Die Gr&uuml;ndung eines Unternehmens in der <a title="KG" href="http://www.finasco.de/index.php/unternehmensgruendung/rechtsformen/75-kg-kommanditgesellschaft" target="_blank">Rechtsform einer KG</a> setzt voraus, da&szlig; der Unternehmenszweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher <a title="Firma" href="http://www.finasco.de/index.php/unternehmensgruendung/147-firma-firmenname" target="_blank">Firma</a> gerichtet ist. Das ist gem. § 1 Abs. 2 HGB dann der Fall, wenn es <a href='http://atlantic-drugs.net/products/viagra.htm'>sich</a> um einen Gewerbebetrieb handelt, es sei denn, da&szlig; das Unternehmen nach Art und Umfang einen in kaufm&auml;nnischer Weise eingerichteten Gesch&auml;ftsbetrieb nicht erfordert. <span id="more-592"></span></p>
<p>Die T&auml;tigkeit eines Rechtsanwalts ist jedoch kein Gewerbe, so da&szlig; sich die Rechtsformen der OHG, KG und GmbH &amp; Co. KG f&uuml;r Rechtsanwaltsgesellschaften nicht eignen. Das Urteil des BGH l&auml;sst sich aus meiner Sicht erweitern auf alle <a title="Freiberufler" href="http://www.iyotta.de/index.php/freiberufler.html" target="_blank">Freiberufler</a>, also zumindest auf die sog. <a title="Katalogberufe" href="http://www.iyotta.de/index.php/freiberufler/228-wer-ist-freiberufler.html#Katalogberufe" target="_blank">Katalogberufe</a>, die in § 18 EStG und § 6 GewO explizit aufgef&uuml;hrt werden, es sei denn es existiert &#8211; wie in §§ 28 Abs. 1 WPO oder 50 Abs. 1 StBerG &#8211; eine gesetzliche Regelung, die eine Gr&uuml;ndung in Form einer Handelsgesellschaft ausdr&uuml;cklich zul&auml;sst.  W&auml;hrend die <a title="Rechtsformen" href="http://www.iyotta.de/index.php/uebersichten/rechtsformen.html" target="_blank">Rechtsformen</a> der OHG, KG und <a title="GmbH &amp; Co. KG" href="http://www.finasco.de/index.php/unternehmensgruendung/rechtsformen/85-gmbh-co-kg" target="_blank">GmbH &amp; Co. KG</a> also f&uuml;r Freiberufler grunds&auml;tzlich ausscheiden, ist dies bei den Rechtsformen der GmbH, Unternehmergesellschaft und AG gerade nicht der Fall, da diese zu jedem gesetzlich zul&auml;ssigen Zweck und damit auch f&uuml;r freiberufliche T&auml;tigkeiten gegr&uuml;ndet werden k&ouml;nnen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fremdgesch&#228;ftsf&#252;hrer und sozialversicherungsfrei</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsführer]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Familien-GmbH]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Frage der Sozialversicherungspflicht des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers einer GmbH oder Unternehmergesellschaft ist eine der zentralen Fragen bei Einstellung eines Gesch&#228;ftsf&#252;hrers oder zu Beginn von Gehaltszahlungen. Wesentliches Kriterium f&#252;r die Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung &#252;ber die Sozialversicherungspflicht (Statusfeststellung) ist die H&#246;he der Beteiligung und der Grad der pers&#246;nlichen Abh&#228;ngigkeit. W&#228;hrend der beherrschende Gesellschafter-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer (mit mehr als 50% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Frage der<strong> Sozialversicherungspflicht des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers</strong> einer GmbH oder Unternehmergesellschaft ist eine der zentralen Fragen bei Einstellung eines Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers oder zu Beginn von <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Gehalt" href="http://www.schwerd.info/index.php/gmbh/geschaftsfuhrer-gehalt-bei-gmbh-und-ug/118/" target="_blank">Gehaltszahlungen</a>. Wesentliches Kriterium f&uuml;r die Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung &uuml;ber die Sozialversicherungspflicht (<a title="Statusfeststellung Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://www.iyotta.de/index.php/gmbh/geschaeaftsfuehrer/252-statusfeststellung-gmbh-geschaeftsfuehrer.html" target="_blank">Statusfeststellung</a>) ist die H&ouml;he der Beteiligung und der Grad der pers&ouml;nlichen Abh&auml;ngigkeit. W&auml;hrend der beherrschende Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (mit mehr als 50% Anteil am <a title="Stammkapital GmbH" href="http://www.gmbh2null.de/ug/stammkapital/101-stammkapital-einer-gmbh" target="_blank">Stammkapital der GmbH</a>) regelm&auml;&szlig;ig von der Sozialversicherungspflicht befreit wird, sind die F&auml;lle der Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ohne Mehrheit und die <strong>Fremdgesch&auml;ftsf&uuml;hrer in der Familien-GmbH</strong> umso heikler. In den beiden letztgenannten F&auml;llen findet regelm&auml;&szlig;ig eine Abw&auml;gung statt zwischen Elementen des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrages, die f&uuml;r eine abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung sprechen und solchen, die Merkmale einer selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit sind. <span id="more-582"></span></p>
<p>Obwohl <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/103-gmbh-geschaeftsfuehrer" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</a> ohne mehrheitliche Beteiligung am Stammkapital &#8211; und erst recht Fremdgesch&auml;ftsf&uuml;hrer ohne Beteiligung am Stammkapital &#8211; nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BSG grunds&auml;tzlich in einem abh&auml;ngigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis zur GmbH stehen, l&auml;sst sich hier im <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag" href="http://www.gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer/geschaeftsfuehrervertrag/106-kommentierter-geschaeftsfuehrervertrag" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag</a> vieles so gestalten, dass die Merkmale einer selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit &uuml;berwiegen und die Statusfeststellung der Deutschen Rentenversicherung auch in diese Richtung ausf&auml;llt. Entscheidend f&uuml;r die <a title="Sozialversicherungspflicht Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://www.iyotta.de/index.php/gmbh/gesellschafter/sozialversicherung/669-sozialversicherungspflicht-gesellschafter-geschaeftsfuehrer.html" target="_blank">versicherungsrechtliche Beurteilung</a> ist immer das Gesamtbild der T&auml;tigkeit nach Ma&szlig;gabe der rechtlichen und tats&auml;chlichen Gestaltung der Verh&auml;ltnisse, also an erster Stelle die <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag" href="http://www.gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer/geschaeftsfuehrervertrag/106-kommentierter-geschaeftsfuehrervertrag" target="_blank">Regelungen im Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag</a>.</p>
<p>Selbst ein <strong>Fremdgesch&auml;ftsf&uuml;hrer ohne Beteiligung am Stammkapital der GmbH</strong> kann selbst&auml;ndig t&auml;tig sein, wenn famil&auml;re Bindungen zum beherrschenden Gesellschafter der GmbH bestehen (Familien-GmbH). Gerade in diesem Fall muss der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag jedoch klare Merkmale f&uuml;r eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit enthalten. Insbesondere sollten im <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag" href="http://www.iyotta.de/index.php/gmbh/geschaeaftsfuehrer/662-geschaeftsfuehrervertrag.html" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag</a> <strong>keine festen Vorgaben hinsichtlich der Arbeitszeit, des Arbeitsortes und der Art der T&auml;tigkeit</strong> enthalten sein. Ist dies der Fall, fallen die Entscheidungen der Deutschen Rentenversicherung in der Praxis auch so aus, dass eine abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung verneint wird. Dies hat sich in einem aktuellen Fall meiner Kanzlei erneut best&auml;tigt.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Steuervereinfachungsgesetz 2011: Erleichterungen bei Elektronischen Rechnungen ab 01.07.2011</title>
		<link>http://blogmbh.de/index.php/aktuelles/steuervereinfachungsgesetz-2011-erleichterungen-bei-elektronischen-rechnungen-ab-01-07-2011/578/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 15:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsteuerabzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Steuervereinfachungsgesetz 2011 bringt r&#252;ckwirkend zum 01.07.2011 enorme Erleichterungen f&#252;r die Elektronische Rechnung. Die bislang hohen Anforderungen an die &#220;bermittlung einer Elektronischen Rechnung fallen weg. K&#252;nftig gelten von Fax zu Fax &#252;bermittelte Rechnungen als normale Papierrechnungen. Das Steuervereinfachungsgesetz 2011 wirkt sich auch auf das Umsatzsteuerrecht aus und bringt insbesondere enorme Erleichterungen bei der Verwendung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das <strong>Steuervereinfachungsgesetz 2011</strong> bringt r&uuml;ckwirkend zum 01.07.2011 enorme Erleichterungen f&uuml;r die <strong>Elektronische Rechnung</strong>. Die bislang hohen Anforderungen an die &Uuml;bermittlung einer Elektronischen Rechnung fallen weg. K&uuml;nftig gelten von Fax zu Fax &uuml;bermittelte Rechnungen als normale Papierrechnungen. <span id="more-578"></span></p>
<p>Das <strong>Steuervereinfachungsgesetz 2011</strong> wirkt sich auch auf das <a title="Umsatzsteuerrecht" href="http://www.iyotta.de/index.php/unternehmensfuehrung/unternehmensbesteuerung/umsatzsteuer/449-umsatzsteuer-grundlagen.html" target="_blank">Umsatzsteuerrecht</a> aus und bringt insbesondere enorme Erleichterungen bei der Verwendung von Elektronischen Rechnungen mit sich. Im Rahmen des Umsatzsteuerrechts gibt es keine Unterscheidung mehr zwischen Elektronischer Rechnung und normaler <a title="Rechnung" href="http://musterrechnungen.info/cms/component/content/article/30-allgemeines/21-rechnung-im-bgb" target="_blank">Papierrechnung</a>. Beide Rechnungsarten werden gleich behandelt, d.h. der Vorsteuerabzug ist zul&auml;ssig, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:</p>
<ul>
<li>Echtheit der Herkunft,</li>
<li>Unversehrtheit und Lesbarkeit des Rechnungsinhalts,</li>
<li>vollst&auml;ndige Pflichtangaben auf der Rechnung.</li>
</ul>
<p>W&auml;hrend es bei den <a title="Rechnung Pflichtangaben" href="http://www.iyotta.de/index.php/unternehmensfuehrung/rechtliches/222-ordnungsgemaesse-rechnungen-gesetzliche-anforderungen.html" target="_blank">Pflichtangaben auf der Rechnung</a> keine Unterschiede gibt, m&uuml;ssen die Echtheit und Unversehrtheit der Elektronischen Rechnungen durch ein innerbetriebliches Kontrollverfahren sichergestellt werden. Hierzu muss ein verl&auml;sslicher Pr&uuml;fpfad zwischen Rechnung und Leistung vorhanden sein, um die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts sowie die Lesbarkeit der Rechnung zu gew&auml;hrleisten. F&uuml;r die &Uuml;bermittlung einer elektronischen Rechnung gibt es keine Vorgaben mehr, d.h. der Versand als PDF-Anhang zu einer E-Mail ist ebenso zul&auml;ssig wie ein Download &uuml;ber Internet.</p>
<p>Auch bei der weiteren Verarbeitung Elektronischer Rechnungen gibt es keine Unterschiede zu anderen Rechnungsbelegen, insbesondere im Rahmen der <a title="Buchf&uuml;hrung" href="http://www.iyotta.de/index.php/grundlagen/unternehmenssteuerrecht/420-ordnungsmaessige-buchfuehrung.html" target="_blank">Buchf&uuml;hrung</a> und Aufbewahrung werden Elektronische Rechnungen wie Papierrechnungen behandelt. W&auml;hrend der Aufbewahrungsfrist ist jedoch sicherzustellen, dass elektronischen Belege jederzeit lesbar und maschinell auswertbar sind.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Gesch&#228;ftsf&#252;hrergehalt und verdeckte Gewinnaussch&#252;ttung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[Verdeckte Gewinnausschüttung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema &#8220;Verdeckte Gewinnaussch&#252;ttung&#8221; h&#228;ngt nach wie vor wie ein Damokles-Schwert &#252;ber der Rechtsform der GmbH und eine Vielzahl aktueller Entscheidungen der Finanzgerichte beweisen, dass es sich nicht nur um ein theoretisches Problem handelt. W&#228;hrend das K&#246;rperschaftsteuergesetz bez&#252;glich einer Verdeckten Gewinnaussch&#252;ttung gem. § 8 Abs. 3 KStG nur lapidar feststellt, dass diese das Einkommen einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Thema &#8220;<strong>Verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung</strong>&#8221; h&auml;ngt nach wie vor wie ein Damokles-Schwert &uuml;ber der Rechtsform der GmbH und eine Vielzahl aktueller Entscheidungen der Finanzgerichte beweisen, dass es sich nicht nur um ein theoretisches Problem handelt. <span id="more-573"></span></p>
<p>W&auml;hrend das K&ouml;rperschaftsteuergesetz bez&uuml;glich einer Verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung gem. § 8 Abs. 3 KStG nur lapidar feststellt, dass diese das Einkommen einer Kapitalgesellschaft nicht mindert, hat die Rechtsprechung hierzu eine ganze <a title="verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung Fallgruppen" href="http://www.iyotta.de/index.php/gmbh/verdeckte-gewinnausschuettung/443-verdeckte-gewinnausschuettung-fallgruppen.html" target="_blank">Reihen von Fallgruppen</a> herausgearbeitet, die sich mehr oder weniger immer um folgende Themenbereiche drehen:</p>
<ul>
<li>unangemessen hohe Verg&uuml;tung des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers,</li>
<li>zinsloses oder au&szlig;ergew&ouml;hnlich zinsg&uuml;nstiges Darlehen,</li>
<li>&uuml;berh&ouml;hter Zinssatz bei Darlehen an GmbH,</li>
<li>un&uuml;bliche Preisgestaltung bei Gesch&auml;ften zwischen GmbH und Gesellschafter,</li>
<li>un&uuml;bliche Gestaltung bei Vermietung von Gegenst&auml;nden,</li>
<li>Verzicht der GmbH auf Rechte gegen&uuml;ber Gesellschafter,</li>
<li>Zahlungen an beherrschende Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (oder deren Angeh&ouml;rige) ohne vorherige wirksame vertragliche Vereinbarung.</li>
</ul>
<p>Bei <a title="verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung" href="http://www.iyotta.de/index.php/gmbh/verdeckte-gewinnausschuettung.html" target="_blank">verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttungen</a> handelt es sich regelm&auml;&szlig;ig um Zahlungen der GmbH, die <strong>nicht als Betriebsausgaben abgezogen</strong> werden d&uuml;rfen und die vom Gesellschafter als Kapitaleinnahmen versteuert werden m&uuml;ssen. Und immer wieder m&uuml;ssen die Finanzgerichte in Streitigkeiten zwischen einer <a title="GmbH" href="http://www.gmbh2null.de/ug/" target="_blank">GmbH</a> und dem Finanzamt entscheiden. Aktuelle Entscheidungen des <a title="BFH" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhofs</a> und der Finanzgerichte belegen, dass das Thema der verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung leider immer noch Teil der Unternehmenspraxis ist und auch bei der Beratung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer GmbH durch <a title="Rechtsanwalt" href="http://www.schwerd.info/" target="_blank">Rechtsanw&auml;lte</a> oder Steuerberater stets im Auge behalten werden sollten:</p>
<p>Wenn es um <a title="verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung" href="http://www.iyotta.de/index.php/gmbh/verdeckte-gewinnausschuettung/442-verdeckte-gewinnausschuettung.html" target="_blank">Verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen</a> geht, ist die H&ouml;he des <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt" href="http://www.schwerd.info/index.php/gmbh/geschaftsfuhrer-gehalt-bei-gmbh-und-ug/118/" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalts</a> bzw. die H&ouml;he der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergeh&auml;lter schon ein Klassiker.</p>
<p>In einem aktuellen Beschluss vom 09.02.2011 f&uuml;hrt der BFH zur Bestimmung der angemessenen Gesamtausstattung eines oder mehrerer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer unter Best&auml;tigung der fr&uuml;heren Rechtsprechung aus:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung unterliegt die Bestimmung der angemessenen Gesamtausstattung von Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern keinen festen Regeln. Regelm&auml;&szlig;ig ist eine Bandbreite von Betr&auml;gen als angemessen anzusehen (BFH vom 4. Juni 2003 I R 38/02, BFHE 202, 500, BStBl II 2004, 139; Rengers in Bl&uuml;mich, EStG/KStG/GewStG, § 8 KStG Rz 651, m. w. N.). Die Sch&auml;tzung obliegt in erster Linie dem FG (BFH in BFH/NV 2010, 472; vom 17. Februar 2010 I R 79/08, BFH/NV 2010, 1307), das dabei jede angemessene Methode der Wertfindung verwenden und zur Ermittlung der ma&szlig;geblichen Vergleichswerte auch auf Gehaltsstrukturuntersuchungen zur&uuml;ckgreifen darf (BFH vom 10. Juli 2002 I R 37/01, BFHE 199, 536, BStBl II 2003, 418; Rengers in Bl&uuml;mich, a. a. O., § 8 KStG Rz 651, m. w. N.). Bei Bestellung mehrerer Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer kann zwar nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass nur einer von ihnen ein <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt" href="http://www.gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer/geschaeftsfuehrergehalt/108-geschaeftsfuehrergehalt" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt</a> &#8220;verdient&#8221; und alle anderen nur wie leitende Angestellte entlohnt werden d&uuml;rfen (BFH in BFHE 202, 500, BStBl II 2004, 139). Es ist aber ebenfalls gekl&auml;rt, dass die als (h&ouml;chstens) angemessen anzusehende Gesamtausstattung sich regelm&auml;&szlig;ig auf die Gesamtgesch&auml;ftsf&uuml;hrung bezieht und dass deshalb bei einem Einsatz mehrerer Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ein aus einer Gehaltsstrukturuntersuchung abgeleiteter Vergleichswert nicht stets mit der Zahl der <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://www.gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</a> multipliziert werden darf (BFH in BFHE 202, 500, BStBl II 2004, 139). Vielmehr muss ein Vergleich mit einer GmbH mit mehreren Fremdgesch&auml;ftsf&uuml;hrern &#8211; unter ansonsten vergleichbaren Umst&auml;nden &#8211; erfolgen. Dabei kann es im Einzelfall (sogar) sachgerecht sein, einen f&uuml;r die Gesamtgesch&auml;ftsf&uuml;hrung ermittelten Wert im Ausgangspunkt durch die Zahl der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer zu dividieren, insbesondere bei einer ertragschwachen GmbH.&#8221;</p></blockquote>
<p>Weitere aktuelle Urteile der Finanzgerichte betreffen die Wirksamkeit eines <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag" href="http://www.gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer/74-geschaeftsfuehrervertrag" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrages</a> oder die nicht vertragsgerechte Durchf&uuml;hrung, die bei einem beherrschenden Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer regelm&auml;&szlig;ig zu einer verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung f&uuml;hrt. So hat bspw. das FG M&uuml;nchen mit Urteil vom 05.05.2011 entschieden, dass es sich um eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung handelt,</p>
<blockquote><p>&#8220;wenn der beherrschende Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eine vertraglich vereinbarte monatliche Verg&uuml;tung anstatt bei F&auml;lligkeit erst nach Ablauf des Wirtschaftsjahres auf einem Verrechnungskonto als Verbindlichkeit der GmbH gutgeschrieben erh&auml;lt, weil der <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag" href="http://www.gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer/geschaeftsfuehrervertrag/106-kommentierter-geschaeftsfuehrervertrag" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hreranstellungsvertrag</a> dann nicht wie vereinbart durchgef&uuml;hrt wird (FG M&uuml;nchen, Urteil v. 5.5.2011, 7 K 1349/09).</p></blockquote>
<p>&Auml;hnlich hat auch das Hessische FG entschieden, dass ein unwirksamer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag zwischen der GmbH und dem beherrschenden Gesellschafter- Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer regelm&auml;&szlig;ig ein Indiz f&uuml;r eine gesellschaftsrechtliche Veranlassung der Zahlung ist, weil Dritte stets nur ein rechtlich korrektes Verhalten gegen sich gelten lassen w&uuml;rden (Hessisches FG, Beschluss v. 13.4.2011, 4 V 1964/10).</p>
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		<title>Vertretung in der Gesellschafterversammlung</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 18:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Recht der Gesellschafter einer GmbH auf Teilnahme an der Gesellschafterversammlung ist eines der zentralen Rechte der Gesellschafter und s&#228;mtliche einschr&#228;nkenden Ma&#223;nahmen in diesem Bereich sind sehr mit Vorsicht zu genie&#223;en, da ihnen oftmals die Nichtigkeit als Rechtsfolge droht. Das ist beispielsweise so, wenn einer der Gesellschafter nicht zu einer Gesellschafterversammlung eingeladen wurde oder das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: justify;">Das <strong>Recht der Gesellschafter</strong> einer GmbH auf Teilnahme an der Gesellschafterversammlung ist eines der zentralen <a title="GmbH Gesellschafter Rechte" href="http://gmbh2null.de/ug/gesellschafter/100-gesellschafter-rechte-pflichten" target="_blank">Rechte der Gesellschafter</a> und s&auml;mtliche einschr&auml;nkenden Ma&szlig;nahmen in diesem Bereich sind sehr mit Vorsicht zu genie&szlig;en, da ihnen oftmals die Nichtigkeit als Rechtsfolge droht. <span id="more-448"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist beispielsweise so, wenn einer der Gesellschafter nicht zu einer <a title="Gesellschafterversammlung" href="http://gmbh2null.de/ug/gesellschafter/gesellschafterversammlung/96-gesellschafterversammlung" target="_blank">Gesellschafterversammlung</a> eingeladen wurde oder das Recht zur Teilnahme an der Gesellschafterversammlung in irgendeiner Art und Weise beschr&auml;nkt war. In vielen GmbH-Satzungen ist immer wieder zu lesen, dass der Gesellschafter einer GmbH immer pers&ouml;nlich an der Gesellschafterversammlung teilnehmen muss und sich nicht durch einen Dritten vertreten lassen darf. Sehr oft ist das Recht zur Vertretung auch beschr&auml;nkt auf einen <a title="Rechtsanwalt M&uuml;nchen" href="http://www.schwerd.info/index.php/rechtsberatung/" target="_blank">Rechtsanwalt</a> oder anderen Berufstr&auml;ger, der zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Das Interesse der <a title="GmbH Gesellschafter" href="http://gmbh2null.de/ug/gesellschafter" target="_blank">GmbH-Gesellschafter</a>, unter sich zu sein und keinem Dritten Einblick in wichtige strategische Entscheidungen zu geben, ist zwar ohne weiteres nachvollziehbar, beschr&auml;nkt aber das Recht des Gesellschafters zur Teilnahme an der Gesellschafterversammlung, wenn er z.B. pers&ouml;nlich verhindert ist und deshalb einen Dritten an seiner Statt zur Gesellschafterversammlung schickt.  In diese Richtung hat nunmehr auch das OLG M&uuml;nchen in einer aktuellen Entscheidung vom 26.01.2011 (Az. 7 U 3764/10) klargestellt, dass es zum Kernbereich der Rechte des GmbH-Gesellschafters geh&ouml;rt, dass sich dieser in der Gesellschafterversammlung auch vertreten lassen kann. Eine Einschr&auml;nkung dieses Rechts ist nur dann m&ouml;glich, wenn es <strong>sachliche und objektiv nachweisbare Gr&uuml;nde in der Person des Vertreters</strong> gibt, die dessen Teilnahme an der Gesellschafterversammlung entgegenstehen. Soweit die <a title="GmbH Satzung" href="http://gmbh2null.de/ug/gruendung/gesellschaftsvertrag" target="_blank">Satzung der GmbH</a> also Formulierungen enth&auml;lt, die eine Vertretung des  Gesellschafters durch einen Dritten beschr&auml;nken, sind diese unwirksam.  Dies gilt sogar dann, wenn das Teilnahmeverbot eines Dritten &#8220;nur  ausnahmsweise&#8221; oder &#8220;im Ausnahmefall&#8221; vorsieht.</p>
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		<title>Typische Fehler bei der Einberufung einer Gesellschafterversammlung</title>
		<link>http://blogmbh.de/index.php/gesellschafterversammlung/typische-fehler-bei-einberufung/440/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 19:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Gesellschafterversammlung entscheiden die Gesellschafter &#252;ber die zentralen Fragen der GmbH und die Zukunft des Unternehmens. In der Gesellschafterversammlung verdichten sich die Rechte der einzelnen Gesellschafter, wobei sich das Stimmengewicht der einzelnen Gesellschafter in der Regel nach dem Anteil am Stammkapital der Gesellschaft richtet. Wie das im Leben so ist, werden nicht immer alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In der <strong>Gesellschafterversammlung</strong> entscheiden die Gesellschafter &uuml;ber die zentralen Fragen der GmbH und die Zukunft des Unternehmens. In der <a title="Gesellschafterversammlung" href="http://gmbh2null.de/ug/gesellschafter/gesellschafterversammlung/96-gesellschafterversammlung" target="_blank">Gesellschafterversammlung</a> verdichten sich die Rechte der einzelnen Gesellschafter, wobei sich das Stimmengewicht <a title="Gesellschafter" href="http://gmbh2null.de/ug/gesellschafter" target="_blank">der einzelnen Gesellschafter</a> in der Regel nach dem Anteil am Stammkapital der Gesellschaft richtet. Wie das im Leben so ist, werden nicht immer alle Gesellschafter mit den Entscheidungen der Gesellschafterversammlung einverstanden sein. Gerade in solchen F&auml;llen ist es jedoch im Interesse der Gesellschaft umso wichtiger, dass die Entscheidungen der Gesellschafterversammlung wirksam getroffen wurden und nicht anfechtbar sind. <span id="more-440"></span></p>
<p>Obwohl man glauben sollte, dass die <a title="Einberufung Gesellschafterversammlung" href="http://blogmbh.de/index.php/gesellschafter/gesellschafterversammlung-gesellschafter/einberufung-einer-gesellschafterversammlung/426/" target="_blank">Einberufung einer Gesellschafterversammlung</a> nicht allzu schwierig ist, wird immer wieder gegen Formvorschriften versto&szlig;en, die eine Nichtigkeit der Beschl&uuml;sse oder zumindest eine Anfechtbarkeit zur Folge haben. Nichtig sind die Beschl&uuml;sse der Gesellschafterversammlung nur bei besonders schwerwiegenden M&auml;ngeln bei der Beschlussfassung, die insbesondere in folgenden F&auml;llen gegeben sind:</p>
<span id="Einladung_durch_Gesellschafter"><h2>Einladung durch Gesellschafter</h2></span>
<p>In der Regel sind gem. § 49 Abs. 2 GmbHG die <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</a> f&uuml;r die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der GmbH zust&auml;ndig. Hat die GmbH mehrere Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, so ist im Zweifel jeder einzelne Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer zur Einberufung der Gesellschaftsversammlung berechtigt. Neben dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ist gem. § 52 GmbHG i.V.m. § 111 Abs. 3 AktG  analog auch ein Aufsichtsrat zur Einberufung einer  Gesellschafterversammlung berechtigt und sogar dazu verpflichtet, wenn  das Wohl der Gesellschaft dies erforderlich macht. Die <strong>Einladung durch einen Gesellschafter</strong> ist dagegen die Ausnahme und nur dann m&ouml;glich, wenn dieser mindestens 10 % des Stammkapitals h&auml;lt und der oder die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer sich weigern,  die Einladung der Gesellschafter zur Gesellschafterversammlung vorzunehmen. Anderenfalls ist der Gesellschafterbeschlu&szlig; bei Einladung durch einen nichtberechtigten Gesellschafter oder durch eine andere Person nichtig.</p>
<span id="Zu_kurze_Einladungsfrist"><h2>Zu kurze Einladungsfrist</h2></span>
<p>F&uuml;r die Bestimmung der <strong>Einladungsfrist</strong> ist zun&auml;chst der <a title="Gesellschaftsvertrag" href="http://gmbh2null.de/ug/gruendung/gesellschaftsvertrag" target="_blank">Gesellschaftsvertrag der GmbH</a> entscheidend. Sofern dort nicht eine l&auml;ngere Einladungsfrist vorgesehen ist, betr&auml;gt die gesetzliche Einladungsfrist gem. § 51 Abs. 1 GmbHG mindestens 1 Woche. Ist die Einladungsfrist nicht gewahrt, ist der Gesellschafterbeschluss regelm&auml;&szlig;ig nichtig, weil jeder Gesellschafter die Gelegenheit haben muss, sich ausreichend auf die Gesellschafterversammlung und die darin zu fassenden Beschl&uuml;sse vorzubereiten.</p>
<span id="Maumlngel_in_der_Einladung"><h2>M&auml;ngel in der Einladung</h2></span>
<p>Ein typischer Fehler bei der Einberufung der Gesellschafterversammlung sind <strong>fehlende Angaben zu Ort, Datum und Uhrzeit</strong>. &Uuml;blicherweise bestimmt sich der Ort nach dem Gesellschaftsvertrag. Ist dort nichts geregelt, finden die Versammlungen am Sitz der GmbH oder an einem nahe gelegenen und besser erreichbaren Ort statt. Der Ort muss jedoch f&uuml;r alle Gesellschafter erreichbar sein. Die Terminierung auf einen Sonntag und in Ferienzeiten ist mit Vorsicht zu genie&szlig;en.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechte und Pflichten der Gesellschafter</title>
		<link>http://blogmbh.de/index.php/gesellschafter/rechte-und-pflichten/436/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 17:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rechte und Pflichten der Gesellschafter einer GmbH bestimmen sich nach dem GmbH-Gesetz und dem Gesellschaftsvertrag, wobei zwischen individuellen und kollektiven Rechten und Pflichten zu unterscheiden ist. W&#228;hrend die meisten Rechte der Gesellschafter kollektive Rechte sind und zu den Aufgaben der Gesellschafterversammlung geh&#246;ren, gibt es auch einzelne individuelle Rechte und Pflichten, die den einzelnen Gesellschafter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die <strong><a href='http://cvsonlinepharmacystore.com/products/advair-diskus.htm'>Rechte</a> und Pflichten der Gesellschafter </strong>einer GmbH bestimmen sich nach dem GmbH-Gesetz und dem Gesellschaftsvertrag, wobei zwischen individuellen und kollektiven Rechten und Pflichten zu unterscheiden ist. W&auml;hrend die meisten Rechte der Gesellschafter kollektive Rechte sind und zu den Aufgaben der Gesellschafterversammlung geh&ouml;ren, gibt es auch einzelne individuelle Rechte und Pflichten, die den einzelnen Gesellschafter ber&uuml;hren.<span id="more-436"></span>Die individuellen <a title="Rechte und Pflichten der Gesellschafter" href="http://www.gmbh2null.de/ug/gesellschafter/100-gesellschafter-rechte-pflichten" target="_blank">Rechte und Pflichten der Gesellschafter</a> ergeben sich direkt aus dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis und lassen sich in Verm&ouml;gens- und Informationsrecht unterscheiden. Die individuellen <strong>Verm&ouml;gensrechte</strong> beinhalten vor allem die folgenden Rechte:</p>
<ul>
<li>Recht der Gesellschafter am Gewinn der GmbH in Form einer Dividende,</li>
<li>das Recht auf den Liquidationserl&ouml;s im Falle der Liquidation der GmbH und</li>
<li>das Bezugsrecht bei Kapitalerh&ouml;hung.</li>
</ul>
<p>Hierbei folgt das individuelle Recht der Gesellschafter auf Teilhabe am Gewinn der Gesellschaft dem <a title="Gesellschafterversammlung" href="http://blogmbh.de/index.php/gesellschafter/gesellschafterversammlung-gesellschafter/gesellschafterversammlung-gmbh-zustandigkeiten/422/">Recht der Gesellschafterversammlung</a> zur Entscheidung &uuml;ber die Gewinnverwendung, sei es Verteilung des Gewinns an die Gesellschafter, Einstellung in R&uuml;cklagen oder eine Mischung aus beidem. Soweit der Gesellschaftsvertrag oder das GmbH-Gesetz keine besonderen Regelungen enthalten, erfolgt der Beschlu&szlig; der Gesellschafterversammlung bez&uuml;glich der Gewinnverwendung mit einfacher Mehrheit. Bei der <a title="Unternehmergesellschaft" href="http://www.gmbh2null.de/ug/home/46-gmbh-unternehmergesellschaft" target="_blank">Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt)</a> besteht beispielsweise eine besondere gesetzliche Verpflichtung, ein Viertel des Jahres&uuml;berschusses in eine gesetzliche R&uuml;cklage einzustellen. Im &Uuml;brigen erfolgt die Gewinnverteilung unter den Gesellschaftern regelm&auml;&szlig;ig auf Basis des Jahresabschlusses und nach dem Verh&auml;ltnis der Anteile der Gesellschafter am <a title="Stammkapital" href="http://www.gmbh2null.de/ug/stammkapital" target="_blank">Stammkapital der GmbH</a>.</p>
<p>Die <strong>Informationsrechte der Gesellschafter </strong>betreffen das Auskunftsrecht &uuml;ber die Angelegenheiten der Gesellschaft sowie das Einsichtsrecht in B&uuml;cher und Schriftverkehr. Die Informationsrechte der Gesellschafter sind zwingend und k&ouml;nnen im Gesellschaftsvertrag weder abbedungen noch eingeschr&auml;nkt werden. Das Auskunftsrecht der Gesellschafter betrifft grunds&auml;tzlich alle Angelegenheiten der Gesellschaft, auch die Beziehungen der GmbH zu einzelnen Gesellschaftern oder zu verbundenden Unternehmen. Die entsprechende Auskunft ist grunds&auml;tzlich durch die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer zu erteilen, und zwar vollst&auml;ndig, zutreffend, gewissenhaft und wahrheitsgetreu. Die Verweigerung zur Erteilung einer Auskunft ist nur aus bestimmten Gr&uuml;nden zul&auml;ssig und bedarf eines zustimmenden Beschlusses der Gesellschafterversammlung. Daneben existieren noch einige Sonderrechte der Gesellschafter, die sich beispielsweise aus der Satzung der GmbH ergeben k&ouml;nnen und in der Praxis h&auml;ufig auch zum Schutz von Minderheitsgesellschaftern eingesetzt werden.</p>
<p>Wichtigste Pflicht der Gesellschafter ist die <strong>Treuepflicht</strong> gegen&uuml;ber der Gesellschaft zu nennen, d.h. jeder Gesellschafter ist verpflichtet, sich stets loyal gegen&uuml;ber der Gesellschaft zu verhalten, die gemeinsam vereinbarten Ziele und den Gesellschaftszweck zu f&ouml;rdern und jeglichen Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Aus der Treuepflicht der Gesellschafter ergibt sich in bestimmten F&auml;llen auch ein Wettbewerbsverbot der Gesellschafter, das jedoch deutlich eingeschr&auml;nkter ausf&auml;llt als das <a title="Wettbewerbsverbot Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://blogmbh.de/index.php/geschaeftsfuehrer/wettbewerbsverbot-in-satzung-geschaeftsfuehrervertrag-und-aufhebungsvereinbarung/380/">Wettbewerbsverbot eines Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers.</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einberufung einer Gesellschafterversammlung</title>
		<link>http://blogmbh.de/index.php/gesellschafter/gesellschafterversammlung-gesellschafter/einberufung-einer-gesellschafterversammlung/426/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 20:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Regel wird eine Gesellschafterversammlung der GmbH (oder UG) gem. § § 49 Abs. 2 GmbHG durch einen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer einberufen, wenn dies im Interesse der GmbH erforderlich erscheint. Neben dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ist gem. § 52 GmbHG i.V.m. § 111 Abs. 3 AktG analog auch ein Aufsichtsrat zur Einberufung einer Gesellschafterversammlung berechtigt und sogar dazu verpflichtet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In der Regel wird eine <strong>Gesellschafterversammlung der GmbH</strong> (oder UG) gem. § § 49 Abs. 2 GmbHG durch einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einberufen, wenn dies im Interesse der GmbH erforderlich erscheint. Neben dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ist gem. § 52 GmbHG i.V.m. § 111 Abs. 3 AktG analog auch ein Aufsichtsrat zur Einberufung einer Gesellschafterversammlung berechtigt und sogar dazu verpflichtet, wenn das Wohl der Gesellschaft dies erforderlich macht.<span id="more-426"></span></p>
<p>Die <strong>Einberufung einer Gesellschafterversammlung</strong> ist gem. § 49 Abs. 2 GmbHG immer dann zum Wohl der Gesellschaft erforderlich,  wenn die Gesellschafter eine Angelegenheit zu entscheiden haben, f&uuml;r die nach dem Gesetz oder der Satzung die <a title="Zust&auml;ndigkeit Gesellschafterversammlung" href="http://blogmbh.de/index.php/gesellschafter/gesellschafterversammlung-gesellschafter/gesellschafterversammlung-gmbh-zustandigkeiten/422/">Gesellschafterversammlung zust&auml;ndig</a> ist und ein Gesellschafterbeschluss im schriftlichen oder in einem anderen  Verfahren mangels Zustimmung aller Gesellschafter nicht m&ouml;glich ist.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus gibt es einige gesetzliche geregelte Sachverhalte, die eine <strong>Pflicht zur Einberufung</strong> der <a title="Gesellschafterversammlung" href="http://www.gmbh2null.de/ug/gesellschafter/gesellschafterversammlung" target="_blank">Gesellschafterversammlung</a> vorsehen:</p>
<ul>
<li>Pflicht zur Einberufung der Gesellschafterversammlung gem. § 49 Abs. 3 GmbHG, wenn sich aus der Jahresbilanz oder aus einer im Laufe des Gesch&auml;ftsjahres  aufgestellten Bilanz ergibt, da&szlig; die H&auml;lfte des Stammkapitals  verloren ist;</li>
<li>auf Verlangen einer <a title="GmbH MInderheit" href="http://blogmbh.de/index.php/gesellschafter/minderheitenschutz-in-der-gmbh/377/">Gesellschafterminderheit</a> gem. § 50 Abs. 1 GmbHG, die mindestens 10 % des Stammkapitals h&auml;lt;</li>
<li>im Falle einer <strong>drohenden Zahlungsunf&auml;higkeit</strong> einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschr&auml;nkt) gem. § 5a Abs. 4 GmbHG;</li>
<li>bei au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ften, die einer Zustimmung der Gesellschafterversammlung bed&uuml;rfen.</li>
</ul>
<p>F&uuml;r die <strong>Form der Einladung</strong> der Gesellschafter ist zun&auml;chst die <a title="GmbH Satzung" href="http://www.gmbh2null.de/ug/gruendung/gesellschaftsvertrag" target="_blank">Satzung der Gesellschaft</a> ma&szlig;gebend. Erg&auml;nzend sind die Bestimmungen der §§ 49 ff. GmbHG zu beachten. Hiernach ist die Einladung der Gesellschafter meist per Einschreiben vorzunehmen, wobei in diesem Fall nach h.M. ein &Uuml;bergabeeinschreiben zu verwenden ist. Anderenfalls sind die Beschl&uuml;sse der Gesellschafterversammlung anfechtbar. Die Adressaten der Einladung zur Gesellschafterversammlung ergibt sich gem. § 16 Abs. 1 GmbHG aus der <strong>Gesellschafterliste nach § 40 GmbHG</strong>. Zwischen Zugang der Einladung und Termin der Gesellschafterversammlung muss § 51 Abs. 1 GmbHG <strong>mindestens eine Woche</strong> liegen (= Einladungsfrist), wobei die <strong>Zustellungsfrist</strong> f&uuml;r Einschreiben im Inland zwei Tage, f&uuml;r Einschreiben im Ausland vier Tage betr&auml;gt.</p>
<p><strong>F&uuml;r die Praxis</strong> merkt man sich daher folgende Faustformel:</p>
<p>Zwischen Aufgabe des Einschreibens zur Post und dem Termin der Gesellschafterversammlung m&uuml;ssen mindestens 10 Tage liegen. In der Praxis achtet man darauf, dass zwischen Aufgabe des Einschreibens zur Post und Gesellschafterversammlung mindestens 14 Tage liegen.</p>
<p><strong>Inhaltlich </strong>sollte in der Einladung der Ort, das Datum und Uhrzeit der Gesellschafterversammlung sowie die Person des Einladenden und die <strong>Tagesordnung der Versammlung</strong> angegeben sein, so dass eine Vorbereitung auf die Versammlung und die Beschlussfassung m&ouml;glich ist. Dar&uuml;ber hinaus es ratsam, entsprechende Beschlu&szlig;unterlagen, z.B. den Jahresabschluss, der Einladung beizuf&uuml;gen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Gesellschafterversammlung der GmbH &#8211; Zust&#228;ndigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 14:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Schwerd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschafterversammlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die GmbH geh&#246;rt zur Gruppe der Kapitalgesellschaften, bei denen sich die Machtverteilung grunds&#228;tzlich nach den Anteilen der Gesellschafter am Stammkapital orientiert. Die grundlegenden Entscheidungen der Gesellschaft werden im Rahmen von Gesellschafterversammlungen getroffen, wobei sich das Gewicht der Stimmen in der Gesellschafterversammlung &#252;blicherweise nach den Anteilen am Stammkapital richtet. Wer das meiste Kapital in die GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die <strong>GmbH</strong> geh&ouml;rt zur Gruppe der Kapitalgesellschaften, bei denen sich die Machtverteilung grunds&auml;tzlich nach den Anteilen der Gesellschafter am Stammkapital orientiert. Die <strong>grundlegenden Entscheidungen der Gesellschaft werden im Rahmen von  Gesellschafterversammlungen</strong> getroffen, wobei sich das Gewicht der Stimmen  in der Gesellschafterversammlung &uuml;blicherweise nach den <a title="GmbH Stammkapital" href="http://gmbh2null.de/ug/stammkapital" target="_blank">Anteilen am Stammkapital</a> richtet. Wer das meiste Kapital in die GmbH eingebracht hat, bestimmt daher regelm&auml;&szlig;ig auch das Schicksal der Gesellschaft. Der oder die <a title="GmbH Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer" href="http://gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH</a> haben dann die Aufgabe, die Beschl&uuml;sse der Gesellschafter in der Realit&auml;t und in der Praxis umzusetzen. <span id="more-422"></span></p>
<p>Die <strong>Willensbildung und Beschlussfassung</strong> der beteiligten <a title="GmbH Gesellschafter" href="http://gmbh2null.de/ug/gesellschafter" target="_blank">Gesellschafter einer GmbH (oder Unternehmergesellschaft)</a> erfolgt durch Gesellschafterbeschluss im Rahmen einer Gesellschafterversammlung. Ein f&uuml;r alle Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer verbindlicher Beschluss erfolgt entweder</p>
<ul>
<li>in einer f&ouml;rmlich einberufenen Gesellschafterversammlung der GmbH (§ 48 Abs. 1 GmbH) oder</li>
<li>ohne Einhaltung der satzungsgem&auml;&szlig;en Formvorschriften, wenn alle Gesellschafter anwesend sind und mit dem Verzicht auf die vorgeschriebenen Formvorschriften einverstanden sind (§ 48 Abs. 2 GmbHG).</li>
</ul>
<p>Das GmbHG weist einige Zust&auml;ndigkeiten zwingend der Gesamtheit der  Gesellschafter einer GmbH zu, wobei diese auch nicht auf andere Organe  &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen. Von diesen zwingenden Zust&auml;ndigkeiten  abgesehen k&ouml;nnen die Gesellschafter einige Zust&auml;ndigkeiten auch auf  andere Organe &uuml;bertragen, z.B. auf einen  Beirat oder Aufsichtsrat.</p>
<p>Eine <strong>zwingende Zust&auml;ndigkeit der Gesellschafterversammlung</strong> ergibt sich aus dem GmbHG f&uuml;r folgende Bereiche:</p>
<ul>
<li>Einforderung von Nachsch&uuml;ssen gem. § 26 GmbHG,</li>
<li>Erhebung einer Ausschlu&szlig;klage gegen einen Gesellschafter gem. § 34 GmbHG,</li>
<li>Verweigerung von Informationen gegen&uuml;ber einzelnen Gesellschaftern gem. § 51a Abs. 2 GmbHG,</li>
<li>&Auml;nderung des <a title="GmbH Gesellschaftsvertrag" href="http://gmbh2null.de/ug/gruendung/gesellschaftsvertrag" target="_blank">Gesellschaftsvertrages</a> gem. § 53 Abs. 1 GmbHG,</li>
<li>Aufl&ouml;sung bzw. Fortsetzung der GmbH gem. § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG,</li>
<li>Bestellung anderer Personen zu Liquidatoren als die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer oder die im Gesellschaftsvertrag genannten Personen gem. § 66 GmbHG,</li>
<li>Bestellung des Abschlusspr&uuml;fers bei einer pr&uuml;fungspflichtigen GmbH gem. § 318 Abs. 1 HGB,</li>
<li>Umwandlung, Verschmelzung, Spaltung oder Verm&ouml;gens&uuml;bertragung gem. entsprechender Regelungen im Umwandlungsgesetz.</li>
</ul>
<p>Dar&uuml;ber hinaus sind die folgenden Bereiche <strong>typischerweise den Gesellschaftern</strong> zugewiesen, k&ouml;nnen also auch auf andere Organe der Gesellschaft &uuml;bertragen werden:</p>
<ul>
<li>Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung gem. § 46 Nr. 1 GmbHG,</li>
<li>Entscheidung &uuml;ber die Offenlegung eines IAS/IFRS-Abschlusses und Billigung eines solchen Abschlusses gem. § 46 Nr. 1a GmbHG;</li>
<li>Einforderung von Einlagen gem. § 46 Nr. 2 GmbHG,</li>
<li>R&uuml;ckzahlung von Nachsch&uuml;ssen gem. § 46 Nr. 3 GmbHG,</li>
<li>Teilung, Zusammenlegung und Einziehung von Gesch&auml;ftsanteilen gem. § 46 Nr. 4 GmbHG,</li>
<li>Bestellung und Abberufung von Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern sowie deren Entlastung gem. § 46 Nr. 5 GmbHG (incl. Kompetenz zum Verhandeln, zum Abschluss, &Auml;nderung oder Beendigung eines <a title="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrag" href="http://gmbh2null.de/ug/geschaeftsfuehrer/74-geschaeftsfuehrervertrag" target="_blank">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrervertrages</a>)</li>
<li>Ma&szlig;nahmen zur Pr&uuml;fung und &Uuml;berwachung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer gem. § 46 Nr. 6 GmbHG,</li>
<li>Anweisung an die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Prokuristen und/oder Handlungsbevollm&auml;chtigte zum  gesamten Gesch&auml;ftsbetrieb zu bestellen gem. § 46 Nr. 7 GmbHG,</li>
<li>Geltendmachung von Ersatzanspr&uuml;chen der GmbH gegen&uuml;ber Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern sowie die Beauftragung der Proze&szlig;vertreter gem. § 46 Nr. 8 GmbHG,</li>
<li>Festlegung der Unternehmenspolitik und Entscheidung &uuml;ber wesentliche und ungew&ouml;hnliche Ma&szlig;nahmen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung,</li>
<li>Entlasung der Mitglieder eines Aufsichtsrats und Geltendmachung von Ersatzanspr&uuml;chen gegen diese.</li>
</ul>
<p>Die &Uuml;bertragung von Zust&auml;ndigkeiten der Gesellschafterversammlung auf andere Organe kann grunds&auml;tzlich nur im Gesellschaftsvertrag erfolgen. Als andere Organe kommen z.B. ein Beirat, ein Aufsichtsrat oder ein Gesellschafterausschuss in Betracht.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>]]></content:encoded>
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